Paris in drei Tagen: Zentrum, Montmartre und ein Tag nach Interessen

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Die Figur richtet ihre Schnürsenkel vor der Louvre-Pyramide.

Für drei Tage in Paris bietet sich eine Aufteilung nach unterschiedlichen Erlebnissen an: das historische Zentrum an der Seine, Montmartre als eigener Stadtteil und ein Tag für Ihre persönlichen Interessen. Dieser Plan verbindet Notre-Dame von außen, die Louvre-Pyramide und die Tuilerien am ersten Tag. Danach folgen der Hügel mit Sacré-Cœur und schließlich die Skulpturen im Musée Rodin.

Voraussetzung sind drei volle Besichtigungstage. Eine Ankunft am Abend oder eine frühe Abreise verkürzt die verfügbare Zeit, auch wenn auf der Buchung drei Kalendertage stehen. Die Besuchsbedingungen wurden am 13. Oktober 2026 geprüft. Wege von Ihrer Unterkunft, Flughafentransfers, Frühstück und Abendessen müssen zusätzlich eingeplant werden.

Drei Tage mit jeweils einem Schwerpunkt planen

Prüfen Sie zuerst den Kalender, dann die wichtigsten Besuche. Rodin schließt montags; verschieben Sie gegebenenfalls diesen gesamten Tag. Notre-Dame und der Louvre sind hier Außenbesichtigungen, Sacré-Cœur kann einen kurzen Besuch der Basilika einschließen. Für die Louvre-Sammlungen, einen Aufstieg auf den Eiffelturm oder Versailles brauchen Sie eine andere Zeitaufteilung. Solche Besuche passen nicht einfach in die Lücken.

Für einen vollständigen persönlichen Reiseplan können Sie RoadMe ausprobieren: Die App arbeitet Ihre Tage nach Reisedaten, Interessen, Tempo und Budget aus. Das macht die Vorbereitung effizienter und den gesamten Plan unterwegs deutlich bequemer nutzbar.

Der Vorschlag verbindet Spaziergänge mit einem Kunstmuseum. Die Zeitangaben sind redaktionelle Schätzungen einschließlich Wege und Pausen, keine gemessenen Gehzeiten oder ein Reisebericht des Autors. Warteschlangen, Straßenquerungen und ein langsameres Tempo können den Tag verlängern. Behalten Sie die Essenspause bei, bevor Sie eine weitere Aktivität hinzufügen.

1: Historisches Zentrum und Garten
Start → Ziel: Cité, Linie 4 → Tuileries, Linie 1. Etwa sechs Stunden.

2: Montmartre und Stadtblick
Start → Ziel: Anvers, Linie 2 → Abbesses, Linie 12. Etwa fünf Stunden.

3: Rodins Skulpturen und Seineblick
Start → Ziel: Varenne, Linie 13 → Invalides, Linien 8 und 13. Etwa fünf Stunden.

Jeder Ansatz umfasst alle Bewegungen zwischen der Startstation und dem Ziel: die Zugänge zu den Orten, interne Verbindungswege, Kontrollen und gewöhnliche Wartezeiten. Der Abend bleibt für das Essen und eigene Entscheidungen frei.

Tag eins: Notre-Dame, Louvre von außen und Tuilerien

Von Cité an der Métrolinie 4 gehen Sie zur Rue de Lutèce und auf der Rue de la Cité nach Süden zum westlichen Vorplatz von Notre-Dame. Betrachten Sie die Fassade als Ganzes: Zwei Türme, drei Portale und horizontale Ebenen gliedern den großen Steinbau.

Der Bau der gotischen Kathedrale begann im zwölften Jahrhundert. Bögen und Öffnungen lenken den Blick nach oben. Notre-Dame wurde nach dem Brand von 2019 im Dezember 2024 wieder geöffnet. Arbeiten um das Gebäude dauern jedoch an; die Wiedereröffnung bedeutet nicht, dass die Restaurierung sämtlicher benachbarter Bereiche abgeschlossen ist.

Rechnen Sie mit ungefähr 45 Minuten für die Außenansicht. Der gewöhnliche Eintritt in die Kathedrale ist kostenlos, eine kostenlose individuelle Reservierung freiwillig; die Türme sind eine gesonderte Besichtigung. Wenn Sie vor allem hineinmöchten, vergrößern Sie diesen Zeitblock und kürzen eine spätere Station. Der hier vorgeschlagene Sechsstundentag umfasst keine Eingangsschlange und keinen Turmaufstieg.

Gehen Sie auf der Rue de la Cité zurück nach Norden und biegen am Quai de la Corse auf den oberen Gehweg nach Westen ab. Überqueren Sie den Boulevard du Palais am Fußgängerübergang. Folgen Sie dem Quai de l’Horloge nach Westen zum Pont Neuf. Nur dessen nördlicher Arm führt Sie auf die benötigte rechte Seine-Seite; der südliche Arm zur linken Seite ist hier unnötig.

Pont Neuf bedeutet „Neue Brücke“, obwohl dies die älteste erhaltene Brücke von Paris ist. Der Bau begann 1578, die Einweihung fand 1607 statt. Etwa 25 Minuten geben Raum für die steinerne Konstruktion und den Blick entlang der Seine.

Am rechten Ufer folgen Sie den oberen Straßengehwegen des Quai du Louvre nach Westen. Gehen Sie auf der Rue de l’Amiral-de-Coligny nach Norden, auf der Rue de Rivoli nach Westen und weiter zur Rue de Rohan. Über den öffentlichen Place du Carrousel erreichen Sie Cour Napoléon und Pyramide. Die Verbindung benötigt keinen Durchgang durch die Cour Carrée oder unter dem Pavillon de l’Horloge.

Die Pyramide von I. M. Pei wurde 1989 eingeweiht. Ihre klare Geometrie verändert die Wahrnehmung der historischen Palastfassaden: Glas und Stein stehen im selben großzügigen Raum. Planen Sie etwa 45 Minuten für diesen äußeren Eindruck. Die Kunstsammlungen bleiben ein eigener Besuch mit zusätzlichem Zeitbedarf und einem passenden Eintrittstitel.

Nehmen Sie sich vor dem Garten eine Stunde für das Mittagessen in seiner Umgebung oder an der Rue de Rivoli. Dazu gehören die Auswahl des Lokals, Bestellung und Bezahlung. Ein ausgedehntes Restaurantessen braucht länger. Lesen Sie die Speisekarte zuerst und wählen Sie eine Lösung, die zu Ihrem Budget und Tempo passt.

Catherine de’ Medici ließ die Tuilerien 1564 anlegen. Ab 1664 gestaltete André Le Nôtre den Garten mit langen Perspektiven, Wasserbecken und geordneten Pflanzungen um. Wählen Sie für ungefähr 45 Minuten einen überschaubaren Abschnitt und betrachten Sie die Hauptachse sowie Skulpturen. Die regelmäßige Anlage bildet heute einen Rahmen für Spaziergänge und Erholung.

Der Garten ist kostenlos. Für Oktober nennt der Louvre 7 bis 21 Uhr; die Räumung beginnt dreißig Minuten vor Schluss. Verlassen Sie den Garten durch den öffentlichen Ausgang an der Rue de Rivoli nahe Rue du 29 Juillet zur Station Tuileries. Neben Besichtigungen und Mittagessen enthält der Sechsstundenansatz 80 Minuten für sämtliche Wege, 40 für Ruhe und 20 als Reserve.

Tag zwei: Montmartre bekommt einen eigenen Tag

Von Anvers an Linie 2 gehen Sie auf der Rue de Steinkerque nach Norden, anschließend auf der Rue Tardieu nach Westen zum Place Saint-Pierre und zur unteren Standseilbahnstation. Die Bahn erspart die Haupttreppe. Sie erfordert aber ein eigenes gültiges Ticket beziehungsweise eine gesonderte Entwertung: Das bereits im Métro benutzte Einzelticket ermöglicht kein kostenloses Umsteigen in die Standseilbahn.

Von der oberen Station erreichen Sie die Rue du Cardinal-Dubois und den Vorplatz von Sacré-Cœur. Heller Stein, runde Kuppeln und bogenförmige Öffnungen ergeben eine andere Silhouette als die gotische Notre-Dame. Der Grundstein der Basilika wurde 1875 gelegt, ihre Weihe erfolgte 1919.

Der Vorplatz bietet ein Stadtpanorama ohne zusätzlichen Kuppelaufstieg. Für den Blick und einen möglichen kurzen Innenbesuch ist etwa eine Stunde vorgesehen. Die Basilika öffnet täglich von 6:30 bis 22:30 Uhr bei kostenlosem Eintritt. Die Kuppel gehört nicht zum Plan. Beachten Sie Gottesdienste und Hinweise; die Fotografieregeln unterscheiden sich je nach Innenbereich.

Die Figur hält einen kleinen Blumenstrauß und blickt zu Sacré-Cœur.

Über Rue Azaïs und Rue du Cardinal-Guibert kommen Sie zum Place du Tertre. Künstler arbeiten dort auf einer von der Stadt zugelassenen Fläche, sodass auch der Entstehungsprozess von Zeichnungen und Bildern interessant ist. Etwa 35 Minuten reichen als Ansatz für einige Arbeiten. Für ein bestelltes Porträt müssen Preis und Dauer gesondert vereinbart werden; ein kurzer Aufenthalt ist dabei nicht garantiert.

Folgen Sie der Rue Norvins nach Westen und gehen Sie auf der Rue Ravignan nach Süden hinunter zur Rue des Abbesses und zum gleichnamigen Platz. Nach dem weiten Blick erleben Sie die Straßen wieder im kleineren Maßstab. Gefälle und Stufen bleiben auf dieser Verbindung vorhanden. Die Standseilbahn beim Aufstieg macht den gesamten Tag nicht stufenfrei.

Rund 35 Minuten sind für Abbesses vorgesehen. Neben der Station der Linie 12 fällt Hector Guimards überdachter Jugendstileingang auf: Metallkurven erinnern an Pflanzenformen. Der Eingang wurde 1974 von der Station Hôtel de Ville hierher versetzt.

Die fünf Stunden enthalten die Stationen, eine Stunde Mittagessen, dreißig Minuten Ruhe, sechzig Minuten für sämtliche Verbindungen einschließlich Warten auf die Standseilbahn und Zugang zum Zielbahnhof sowie zwanzig Minuten Reserve. Eine längere Warteschlange oder Porträtsitzung verlängert den Tag.

Für eine ausführlichere Runde durch den Stadtteil lesen Sie unseren Spaziergang durch Montmartre für einen halben Tag. Nutzen Sie ihn als andere Ausgestaltung dieses Tages und erhalten Sie Zeit und Energie für den folgenden Schwerpunkt. Seine gesamte Strecke ist nicht automatisch zusätzlich in diesen fünf Stunden enthalten.

Tag drei: Skulptur im Musée Rodin

Dieses Beispiel wählt das Pariser Musée Rodin an der 77 Rue de Varenne nahe Varenne auf Linie 13. Sie besuchen das Hôtel Biron und seinen Pariser Skulpturengarten. Rodin besitzt auch einen Museumsstandort in Meudon. Der ähnliche Name bedeutet weder dieselbe Adresse noch, dass dieser Standort zur Runde im Zentrum gehört.

Das Hôtel Biron stammt aus dem achtzehnten Jahrhundert. Rodin mietete hier ab 1908 Räume; das Museum öffnete 1919 für das Publikum. Vergleichen Sie Materialien und Umrisse drinnen und beobachten Sie danach die Formen im Freien. Vor Bäumen, Himmel und offenem Raum wirken Skulpturen anders.

Der reguläre Eintritt ist kostenpflichtig; das Ticket umfasst Museum und Skulpturengarten. Geöffnet wird Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18:30 Uhr, letzter Einlass ist 17:45 Uhr. Montags sowie am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember bleibt das Museum geschlossen. Im Winter schließt der Garten bei Einbruch der Dämmerung. Ein Beginn am Vormittag lässt genügend Raum für den Außenbereich.

Im Oktober 2026 weist das Museum auf den Abbau einer temporären Konstruktion im Garten hin und erklärt zugleich, dass alle Werke sichtbar bleiben. Beachten Sie die aktuellen Absperrungen. Für Museum und Garten sind ungefähr 160 Minuten vorgesehen. Wählen Sie einige Skulpturen für eine eingehende Betrachtung, statt die gesamte Sammlung in diesen Zeitraum pressen zu wollen.

Um die ganze Reise auf Skulptur oder ein anderes Interesse abzustimmen, können Sie einen persönlichen Plan in RoadMe vorbereiten. Die App berücksichtigt Reisedaten, Interessen, Tempo und Budget, damit sich Besichtigungen und Pausen bequemer gemeinsam organisieren lassen.
Die Figur betrachtet das Hôtel Biron im Rodin-Garten neben einem Becken mit einer Bronzeskulptur.

Beenden Sie den Besuch am selben Eingang zur Rue de Varenne. Jeder Ausgang ist endgültig: Nach einem Mittagessen außerhalb können Sie mit demselben Ticket nicht zurückkehren. Die 45-minütige Essenspause folgt deshalb hier erst nach dem endgültigen Verlassen. Essen im Museum ist unter den Bedingungen des Cafés möglich, jedoch ohne Garantie für einen Tisch oder Betrieb bei jedem Wetter.

Gehen Sie auf der Rue de Varenne nach Osten, auf der Rue de Bourgogne nach Norden, auf der Rue de Grenelle nach Westen und auf der Rue de Constantine nach Norden zur Seine. Am oberen Gehweg des Quai d’Orsay geht es westwärts zum linken Uferende des Pont Alexandre III. Die Verbindung nutzt öffentliche Straßen und benötigt keinen Eintritt ins Armeemuseum oder Durchgang durch dessen Gelände.

Der Pont Alexandre III wurde für die Weltausstellung von 1900 eingeweiht. Nach Skulpturen im Garten zeigen seine Lampen und vergoldeten Figuren, wie plastische Formen ein großes Stadtbauwerk gestalten. Geben Sie der Außenansicht vom linken Ufer ungefähr zwanzig Minuten. Sie müssen die Seine nicht überqueren: Invalides mit den Linien 8 und 13 liegt ebenfalls am linken Ufer.

Zum restlichen Fünfstundenansatz gehören zwanzig Minuten Ruhe, vierzig für alle Zugänge, Kontrollen, internen Verbindungswege und Straßen bis zum Ziel sowie fünfzehn Reserve. Wenn Sie einzelne Werke länger betrachten wollen, vergrößern Sie den Museumsblock und beenden den Ausflug danach. Ein zweites großes Museum würde eine neue Tagesplanung verlangen.

Reihenfolge, Wetter und Interessen anpassen

Verschieben Sie ganze Tagesblöcke nach dem Kalender. Fällt Rodin auf Montag, erkunden Sie dann das Zentrum oder Montmartre und besuchen das Museum an einem anderen offenen Tag. Jeder Ort hat eigene Öffnungszeiten; ein Museumsschließtag schließt nicht sämtliche Gärten und Kirchen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch auch den aktuellen Métrobetrieb für Ihr Reisedatum.

Bei Regen kürzen Sie längere Außenpausen und geben Essen und Erholung mehr Raum. Der Plan bleibt teilweise draußen. Wenn Skulptur nicht Ihr Interesse ist, ersetzen Sie den gesamten dritten Tag durch Malerei, moderne Architektur oder einen größeren Spaziergang im Grünen. Wählen Sie ein Hauptziel und planen Sie Zeiten, Start und Ende neu, statt Rodin beizubehalten und alles andere hinzuzufügen.

Mit Kindern oder geringerer Ausdauer betrachten Sie weniger Details und behalten die Pausen. Dies ist keine geprüfte, durchgehend stufenfreie Strecke; Stationen und Montmartre benötigen eine eigene Zugangsplanung. Legen Sie Ihre verfügbaren Stunden und die gewünschte Anstrengung zuerst fest.