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# Paris in fünf Tagen: Wahrzeichen und eine andere Seite der Stadt
- URL: https://roadme.io/blog/de/paris-fuenf-tage-wahrzeichen-andere-seite/
- Published: 2026-10-13T21:27:21.000Z
- Updated: 2026-10-13T21:27:21.000Z
- Author: RoadMe
- Tags: #de, Reiserouten, #paris

Fünf Tage in Paris geben Ihnen Zeit für bekannte Silhouetten und für die Stadt dazwischen. Beginnen Sie im historischen Zentrum, verbringen Sie einen Vormittag im Musée d’Orsay und folgen Sie der Seine zum Eiffelturm. Danach kommen Montmartre und Bercy. Am letzten Tag verändern Gärten, ehemalige Weinlager und ungewöhnliche Kulturarchitektur den Blick auf die Hauptstadt.

Dieser Reiseplan setzt fünf vollständige Tage in Paris voraus. Ankunft mit Einchecken oder Abreise zum Flughafen können deutlich weniger Zeit lassen. Das Hauptprogramm enthält einen großen Museumsbesuch: Orsay. Alle Zeitangaben sind redaktionelle Schätzungen einschließlich Fußwegen, Mittagessen und Pausen. Anfahrt von der Unterkunft, Rückfahrt, Flughafentransfers und Abendessen kommen hinzu.

## Paris in fünf Tagen sinnvoll aufteilen

Legen Sie zuerst den Orsay-Termin fest und ordnen Sie die Spaziergänge darum an. Das Museum ist montags geschlossen. Fällt Ihr zweiter Tag auf einen Montag, tauschen Sie ihn mit Bercy. Jeder Ausflug startet und endet nahe einer Métrostation. Planen Sie die Verbindung zu Ihrer Unterkunft entsprechend.

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Tag 1: **Cité, Pont Neuf, Louvre-Pyramide außen, Tuilerien**  
10–16 Uhr

Tag 2: **Orsay, Saint-Germain außen, Luxembourg-Garten**  
9–16:30 Uhr

Tag 3: **Trocadéro, Eiffelturm außen, Pont Alexandre III**  
10–15:30 Uhr

Tag 4: **Sacré-Cœur, Tertre und Abstieg nach Abbesses**  
10–15:30 Uhr

Tag 5: **Cinémathèque außen, Bercy-Gärten und Weinlager**  
10–15:30 Uhr

Lassen Sie den Abend für Essen, Ruhe oder einen Lieblingsort frei. Vor einem weiteren Eintritt zählen die nächste Fahrt, Ihre Energie und die Wünsche Ihrer Begleitung.

## Tag 1: Notre-Dame, der Fluss und die Tuilerien

Starten Sie gegen 10 Uhr oberirdisch bei Cité, Métrolinie 4\. Gehen Sie auf der Rue de la Cité nach Süden zum westlichen Vorplatz von Notre-Dame. Für den Weg sind 15 Minuten, für die Fassade eine halbe Stunde vorgesehen. Betrachten Sie drei Portale, die Figurenreihe und das runde Fenster. Die gotische Kathedrale entstand vom 12\. bis zum 15\. Jahrhundert; ihr vertrautes Bild wurde auch durch die Restaurierung im 19\. Jahrhundert geprägt.

Im Hauptprogramm steht die Außenansicht. Ist das Innere Ihr wichtigster Wunsch, geben Sie diesem Besuch einen eigenen Zeitblock und kürzen Sie den anschließenden Spaziergang. Die östlichen Gartenbereiche hinter Notre-Dame sind 2026 von Arbeiten betroffen. Der Tagesplan setzt keinen Rundweg durch diese Flächen voraus.

Gehen Sie auf der Rue de la Cité wieder nach Norden, auf dem Quai de la Corse nach Westen, über den Boulevard du Palais und weiter am Quai de l’Horloge zum Pont Neuf. Reservieren Sie eine halbe Stunde für diese Verbindung und 20 Minuten für den Blick auf den Fluss. Der Bau begann 1578 und endete 1607\. Trotz seines Namens ist dies die älteste erhaltene Brücke von Paris.

Überqueren Sie den nördlichen Brückenarm zum rechten Ufer. Folgen Sie öffentlichen Straßen: Quai du Louvre nach Westen, Rue de l’Amiral-de-Coligny nach Norden, Rue de Rivoli nach Westen und Rue de Rohan zum Carrousel und zur Pyramide. Für die Annäherung sind 35 Minuten, für den Außenaufenthalt weitere 30 Minuten vorgesehen. I. M. Peis 1989 eröffnete Glaspyramide zeigt vor den historischen Fassaden, wie eine moderne Ergänzung einen Palast verändert.

Planen Sie 20 Minuten für den Weg zum Mittagessen, eine Stunde für das Essen und 15 Minuten bis zu einem geöffneten öffentlichen Tuilerien-Eingang. Verbringen Sie 75 Minuten auf ausgewählten Wegen, darunter etwa eine halbe Stunde im Sitzen. Katharina von Medici begründete den Garten, André Le Nôtre gestaltete später die regelmäßige Anlage um. Eine weitere halbe Stunde führt zum Ausgang und zur Station Concorde. Ende ist ungefähr um 16 Uhr.

## Tag 2: ein Museumsvormittag am linken Ufer

Beginnen Sie um 9 Uhr bei Solférino, Linie 12, und gehen Sie über die Rue de Bellechasse zum Musée d’Orsay. Das Beispiel setzt einen ausgewählten Eintritt um 9:30 Uhr voraus: 15 Minuten Anweg und mindestens weitere 15 Minuten vor dem Termin für die Kontrollen. Folgen Sie dem Eingang auf Ihrem Ticket. Während der Empfangsarbeiten 2026–2028 nutzen gewöhnliche individuelle Zeitkarten den Eingang am Quai; manche Besuchergruppen verwenden den Vorplatz.

Für normale Einzelbesuche wird eine Zeitreservierung dringend empfohlen. Der Museumsbesuch ist kostenpflichtig. Am ersten Sonntag des Monats gilt eine gesonderte kostenlose Regelung mit verpflichtender Reservierung. Prüfen Sie die Verfügbarkeit, bevor Sie den Tag festlegen. Ein gekauftes Ticket garantiert weder eine leere Kontrollschlange noch jedes einzelne Kunstwerk in allen Räumen.

Geben Sie dem Museum drei Stunden, ungefähr bis 12:30 Uhr. Wählen Sie einige Werke oder Themen aus und betrachten Sie auch den großen zentralen Raum. Das Gebäude entstand als Bahnhof für die Weltausstellung 1900; 1986 wurde es zum Museum. Drei Stunden ermöglichen einen Schwerpunkt, keine vollständige Sammlungserfassung.

Nach 15 Minuten für Ausgang und Essensweg bleibt eine Stunde für den Mittagstisch. Gehen Sie dann etwa eine halbe Stunde über Rue de Bellechasse und Boulevard Saint-Germain zur Kirche Saint-Germain-des-Prés. Eine weitere halbe Stunde gehört Platz und Außenansicht. Der mit der Zeit um das Jahr 1000 verbundene Turm gibt dem häufig durch Cafés beschriebenen Viertel eine ältere historische Ebene.

Über Rue Bonaparte, Rue de Vaugirard und Rue Guynemer erreichen Sie nach etwa 30 Minuten einen westlichen öffentlichen Eingang des Luxembourg-Gartens. Eine Stunde ist für ausgewählte Wege und eine darin enthaltene 20-minütige Sitzpause vorgesehen. Verlassen Sie den Garten im Nordosten zur Rue de Médicis, überqueren Sie Vaugirard und folgen Sie der Rue de l’Odéon nach Norden. Die letzten 15 Minuten führen gegen 16:30 Uhr zur Station Odéon.

## Tag 3: der Eiffelturm im Stadtbild

Starten Sie gegen 10 Uhr bei Trocadéro. Rechnen Sie mit 15 Minuten zur oberen Esplanade und einer halben Stunde für den Ausblick. Hier gehört der Turm zunächst zu einer größeren Komposition: Zwischen Ihnen und seinem Eisenbau liegen Gärten und Seine. Das Wahrzeichen der Weltausstellung 1889 lässt sich durch wechselnde Außenansichten kennenlernen, ohne nach oben zu fahren.

Reservieren Sie 35 Minuten für den Abstieg auf geöffneten öffentlichen Gartenwegen, den Pont d’Iéna und die Annäherung an den Turm. Weitere 45 Minuten bleiben für die Außenansicht von verfügbaren öffentlichen Wegen. Setzen Sie nicht alle Rasenflächen des Champ-de-Mars als offen voraus: Einzelne Bereiche sind von Bau- und Gestaltungsarbeiten betroffen. Kontrollen für das Turmgelände und ein kostenpflichtiger Aufstieg sind hier nicht eingeplant.

Rechnen Sie mit 20 Minuten zu einem Mittagessen auf der Seite der Avenue de la Bourdonnais und einer Stunde zum Essen. Gehen Sie anschließend auf den oberen Straßengehwegen über Quai Branly und Quai d’Orsay zum südlichen Ende des Pont Alexandre III. Für die gesamte Verbindung sind etwa 65 Minuten vorgesehen. Die tiefer gelegenen Uferwege benötigen Sie nicht.

Eine halbe Stunde gehört der Brücke und dem Übergang ans Nordufer. Ihre dekorativen Laternen und vergoldeten Figuren stammen aus dem Zusammenhang der Weltausstellung 1900 und kontrastieren mit dem offenen Tragwerk des Turms. Ergänzen Sie 15 Minuten Sitzpause. Weitere 15 Minuten nach Norden auf der öffentlichen Avenue Winston-Churchill führen zu Champs-Élysées–Clemenceau, Linien 1 und 13\. Abschluss ist gegen 15:30 Uhr.

## Tag 4: Montmartre mit Zeit für den Aufstieg

Beginnen Sie gegen 10 Uhr an Anvers, Linie 2\. Planen Sie 35 Minuten für Rue de Steinkerque und die Treppen beim Square Louise-Michel ein. Die Annäherung an den Hügel gehört zum Tagesbudget; sie wird leicht vergessen, wenn ein Spaziergang direkt vor der Basilika beginnt. Für die Standseilbahn brauchen Sie einen passenden gültigen Fahrschein separat: Die Fahrt ist keine Métro-Umsteigeverbindung.

Geben Sie dem gewöhnlichen kostenlosen Besuch von Sacré-Cœur etwa 35 Minuten mit möglicher Wartezeit und dem Panorama draußen 25 Minuten. Die Basilika öffnet täglich von 6:30 bis 22:30 Uhr und bleibt eine aktive Kirche. Grundsteinlegung 1875, Weihe 1919: Ihre romanisch-byzantinischen Formen unterscheiden sich deutlich von der gotischen Kathedrale des ersten Tages.

Im zentralen Kirchenschiff ist Fotografieren verboten; Seitenschiffe und Umgang haben andere Regeln. Die Kuppel ist ein gesonderter kostenpflichtiger Besuch und nicht Teil des Plans. Verändert ein Gottesdienst oder eine lange Schlange Ihren Aufenthalt, genießen Sie den Vorplatz und behalten Sie die Mittagspause.

Für den Weg über den Bereich Rue du Cardinal-Guibert und Rue du Mont-Cenis zum Place du Tertre sind 20 Minuten vorgesehen, auf dem Platz 35 Minuten. Es folgen 15 Minuten zum Essen, eine Stunde Mittagspause und eine halbe Stunde Ruhe. Beobachten Sie die Künstler; ein bestelltes Porträt verlangt zusätzliche Zeit und Absprache.

Spazieren Sie ungefähr 45 Minuten über ausgewählte Abschnitte der Rue Norvins und über Rue Ravignan hinunter nach Abbesses. Eine halbe Stunde bleibt für Platz und Stationszugang zur Linie 12, gegen 15:30 Uhr. Steigungen, Treppen und unebenes Pflaster verschwinden nicht. Unser [Montmartre-Spaziergang für einen halben Tag](https://roadme.io/blog/de/montmartre-halber-tag-sacre-coeur-abbesses/) hilft bei einem längeren Viertelbesuch.

![Die überraschte Figur blickt mit geöffneter Hand auf Sacré-Cœur.](https://roadme.io/blog/content/images/2026/10/roadme-image-203.webp)

## Tag 5: ein anderer Maßstab in Bercy

Starten Sie um 10 Uhr bei Bercy Métro, Linien 6 und 14, nicht am gleichnamigen Bahnhof. Gehen Sie in etwa 15 Minuten südöstlich auf der Rue de Bercy zur Cinémathèque française, Hausnummer 51\. Betrachten Sie das Gebäude 25 Minuten von außen. Helle Steinvolumen, Kurven und der verglaste untere Bereich werden verständlicher, wenn Sie den Blickwinkel etwas verändern.

Frank Gehry entwarf das Gebäude für das 1994 eröffnete amerikanische Kulturzentrum. Die Cinémathèque nutzt es seit 2005\. Der Dienstagsschluss der Innenbesuche betrifft diese Außenstation nicht. Musée Méliès oder ein Film benötigen eine eigene Tagesplanung, falls Kino Ihren Museumsschwerpunkt ersetzen soll.

Reservieren Sie zehn Minuten zu einem geöffneten Parkeingang beim Place Léonard-Bernstein. Verbringen Sie eine Stunde zwischen ausgewählten zentralen Gartenflächen, einschließlich 15 Minuten Ruhe. Die Anlage erinnert an den Weinhandel. Weitere 30 Minuten umfassen die Fußbrücke über die Rue Joseph-Kessel, einige romantische Gartenwege und den öffentlichen Ausgang im Osten Richtung Rue François-Truffaut und Bercy Village.

Eine Stunde bleibt für Mittagessen, 50 Minuten für die ehemaligen Weinlager, eine halbe Stunde für eine Sitzpause und 35 Minuten für eine freie Runde durch den ausgewählten Geschäftsbereich. Die letzten 15 Minuten führen zu Cour Saint-Émilion, Linie 14, ungefähr um 15:30 Uhr. Niedrige Steingiebel, Pflaster und alte Schienen zeigen, wie ein Arbeitsviertel eine neue Nutzung bekam.

![Die Figur hält eine Filmklappe vor der Cinémathèque in Bercy.](https://roadme.io/blog/content/images/2026/10/roadme-image-201.webp)

## Kalender prüfen und Pausen erhalten

Die Gärten haben unterschiedliche saisonale Zeiten. Im Oktober öffnen die Tuilerien gewöhnlich von 7 bis 21 Uhr; die Räumung beginnt eine halbe Stunde vorher. Luxembourg schließt am 1.–15\. Oktober um 18:45 Uhr, am 16.–24\. Oktober 2026 um 18:15 Uhr und am 25.–31\. Oktober um 17:15 Uhr. Der vorgeschlagene Nachmittagsabschluss lässt Luft; für andere Daten prüfen Sie den Kalender.

Die zentralen und romantischen Bercy-Gärten schließen vom 1.–24\. Oktober um 19:30 Uhr und ab dem 25\. um 17:45 Uhr. Die rund um die Uhr geöffneten großen Rasenflächen sind nicht der ganze Park. Bei geschlossenen Toren nutzen Sie öffentliche Straßen zwischen Cinémathèque und Village und kürzen den Gartenabschnitt. Mehr Kontext bietet unser [Bercy-Spaziergang](https://roadme.io/blog/de/bercy-zwei-stunden-spaziergang-park-weinlager-kino/).

Bei Regen ordnen Sie die Außentage um Ihren bestätigten Orsay-Termin an. Verkürzen Sie Uferstopps und gönnen Sie dem Essen mehr Zeit; starker Wind kann Gartenzugänge beeinflussen. Prüfen Sie den konkreten Weg, wenn Treppen oder Métrozugänglichkeit für Sie wichtig sind. Ein Aufzug in einem Gebäude bestätigt keinen barrierefreien Verlauf aller fünf Tage.

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Vereinbaren Sie einen Schwerpunkt pro Tag und einen Treffpunkt nach individuellen Pausen. So bleiben neben bekannten Namen auch persönliche Erinnerungen.